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10. Olympische Geschichte der Schweiz

Die erste Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerin war eine Schweizer Seglerin Hélène de Pourtalès - Teil 2.

Olympisches Segeln auf der Seine im Jahre 1900 ©world sailing



Werbung für die Pariser Weltausstellung 1900 ©wikipedia


Segel-Olympia 1900 in Paris

Der Veranstaltungsort Meulan, eine kleine Stadt nahe Paris, war Gastgeber für 6 der 8 olympischen Klassen, die anderen beiden segelten vom 1. bis 5. August vor der Küste von Le Havre. Die International Yacht Racing Union (IYRU), der internationale Dachverband, aus dem World Sailing werden sollte, wurde erst sechs Jahre später gegründet.  Dies bedeutete, dass es kein internationales Regelwerk für das Olympische Segeln gab, so dass die 150 Teilnehmer aus sechs Nationen ihre lokalen Regeln befolgten  – was zu einiger Verwirrung auf dem Wasser geführt haben dürfte. Es bedeutete auch, dass die Boote nicht wie heute genormt waren und stattdessen nach der Godinet-Regel, die Verdrängung, Länge und Gesamt-Segelfläche berücksichtigte, in verschiedene ‘Ton-Kategorien’ eingeteilt wurden.

Trotz des fehlenden Aufbaus und der suboptimalen Windverhältnisse war der Wettbewerb ein relativer Erfolg. Die Franzosen waren die großen Gewinner und dominierten mit 24 der 39 verfügbaren Medaillen. Doch trotz des heimischen Goldrausches war es eine Schweizer Seglerin, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zog. 

(©world sailing)


(Quelle Artikel: Michael Kunst, SegelReporter 2020, Bilder: ©world sailing & Wikepedia)

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